
Gewerbegebiete gelten oft als „Unorte“: Sie beanspruchen große Flächen, verursachen Verkehr und Lärm. Doch genau hier tut sich Vieles: Stille Produktionsformen mit geringeren Emissionen ermöglichen ungeahnte Nutzungsmischungen. Oft wird auch in Gewerbegebieten gewohnt, und nicht selten finden sich dort Moscheen, Restaurants oder kreative Keimzellen. Zusammen mit Prof’in Verena Butt, Marc-Stefan Andres und Nicolaus Urban widmet sich das Superstudio diesen unterschätzten Arealen und deren ungehobenen Potenzialen.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Bachelors im 3. Semester und vermittelt Basiswissen des Städtebaus. Ziel ist die Entwicklung eines Verständnisses über Stadt und Umwelt, die Entdeckung inhärenter Relationen und Mechanismen und deren Berücksichtigung im Entwurf. (Abb. Koetter-Kim Architects)