100 Stunden Brutalismus
27. – 30. Juli 2017  Marl / Münster / Wulfen

Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine solche Dichte großartiger wie auch fataler Beispiele von Bauten der Nachkriegsmoderne wie im nördlichen Ruhrgebiet: Neue geschaffene Städte und Stadtzentren, experimentelle Wohnstrukturen, bautechnische Experimente, innovative Mobilitätskonzepte und vieles mehr. Ende Juli bietet das Hotel Ruhrmoderne Architektur-, Kunst- und Stadtinteressierte ein einmaliges Angebot, diese Architektur zu erfahren, zu nutzen und zu reflektieren.

Im Rahmen des Hotel Ruhrmoderne präsentieren Studierende der MSA ein Szenario zur Zukunft der Zentrumslandschaft in Marl. Der Dank geht an: Katharina Balke, Marie Jacobson, Lea Keil, Alexander Obiuh, Elias Schau, Marina Schewtschuk und Angeline Ziegler. Betreuung: Joachim Schultz-Granberg

Mit Constantin Alexander, Alexandra Apfelbaum, Inke Arns, Theo Deutinger, Georg Elben, Oliver Elser, Pia Janssen, Martin Kaltwasser, Jan Kampshoff, Christian Odzuck, Philipp Oswalt, Joachim Schultz-Granberg, Melle Smets und vielen mehr.

Das Hotel Ruhrmoderne lädt ein zu:

  • SEHEN: 3 Exkursionen zu Architektur der Nachkriegsmoderne in Marl, Wulfen und zu den Skulptur Projekte Münster
  • DENKEN: 3 lange Abende zur Nachkriegsmoderne, mit Symposien, Künstlergesprächen und Filmnacht
  • NUTZEN: 3 Übernachtungen in der ehemaligen Hauptschule Marl von Günther Marschall (fertiggestellt 1967)

Mit Werken von Van den Broek und Bakema, Richard Gottlob und Horst Klement, Pierre Huyghe, Joseph Paul Kleihues, Kloss und Kolb, Toivo Korhonen und Lauri Sorainen, Josef Lackner, Peter Lilienthal, Günther Marschall, Bruce Naumann, Christian Odzuck, Hito Steyerl, Oscar Tuanzon und Weiteren.

Die Veranstaltungen, Essen und die Übernachtungen finden in der Hauptschule in Marl statt: Ein großartiger Bau der Nachkriegsmoderne, der seit 2009 leer stand und abgerissen werden sollte. Im Jahr 2015 wurde sie als Erstaufnahmelager umgestaltet, aber wegen der zurückgehenden Flüchtlingszahlen nie als solches in Betrieb genommen. Seit Anfang Juni ist sie im Rahmen des Projektes The Hot Wire Teil der Skulptur Projekte Münster 2017. Studierende haben im Rahmen der Ruhrmoderne Sommerakademie (RMSA) dafür das Schulgebäude mit Constructlab / Alexander Römer und dem Künstler Martin Kaltwasser vorab umgestaltet.

Das vollständige Programm und weitere Informationen sind hier.

Siehe auch: Marschall 66